für Architekten

Schule Port

Schulbauprojekte sind eine eigene Herausforderung. Sie unterstehen dem öffentlichen Beschaffungswesen, weshalb das Planerteam meistens erst nach der SIA-Phase 2, Vorstudien, und somit relativ spät in den Prozess eingebunden werden kann. Es ist wichtig, dass die in den vorangegangenen Phasen erarbeiteten Grundlagen gut dokumentiert vorliegen und den weiteren Projektverlauf stützen.

Nebst gesetzlichen Vorgaben, Richtlinien und Vorschriften gilt es, unterschiedlichste Interessen zu berücksichtigen:
– Schulkinder und Jugendliche als Hauptnutzende
– Finanzkompetenz-Trägerschaft und Behörden
– Nutzergruppe der Lehrpersonen, Verwaltung, Hauswartung
– Öffentliche Interessen der politischen Gemeinde und Vereinen
– Anliegen der Eltern
– etc.

Besonders anspruchsvoll gestaltet sich der Nutzereinbezug, weil die Hauptanspruchsgruppe, Kinder und Jugendliche, nicht innerhalb der üblichen Gefässe wie Steuergruppe oder Baukommission zu ihren Bedürfnissen Aussagen machen können. Es gilt, sie in altersgerechten Mitwirkungsverfahren, welche parallel zum Planungsprozess verlaufen, phasengerecht einzubeziehen. Als eigenständiges Projekt wird die Schülerpartizipation mit den Lehrpersonen und, wo nötig oder erwünscht, mit externer, fachlicher Unterstützung sichergestellt.

Im Rahmen von Schulbauvorhaben oder kindergerechten Bauprojekten umfasst die Unterstützung:
– Erarbeitung phasengerechter Projektpflichtenhefte
– Expertisen
– Pädagogische Vorprüfung von Wettbewerbsbeiträgen
– Vertretung der Nutzerbedürfnisse als Mitglied der Wettbewerbsjury
– Beratung bei Schulbauwettbewerben